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„Foxboro Eckardt Stuttgart”
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Ein Fotodurchgang durch leerstehende Verwaltungsbereiche und Randbereiche laufender Produktion der Firma Foxboro Eckardt GmbH in Stuttgart, einem großem Anbieter im Bereich von Prozeßautomatisierung, Meß- und Regelungstechnik.
Begonnen und abgeschlossen im Januar 2014. Weitere Verwertung noch offen.
Ein Klick auf die Vorschaubilder öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Lightbox mit entsprechenden Navigationsmöglichkeiten (Javascript muß dazu aktiviert sein).
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Vorbemerkung:
An dieser Stelle sei der Geschäftsführung der Firma Foxboro Eckardt GmbH, aber auch Frau Rita Colberg und Herrn Dominik Laakmann als Ansprechpartner und Begleiter nochmals herzlich gedankt. Nicht alle Tage findet sich ein Unternehmen mit einer doch recht sensiblen und von mancher Konkurrenz bedrohten Produktion, welches einen Künstler für ein freies Projekt einlädt und diesem so freundlich seine Tore öffnet.
„Making of”:
bildAuf meinen fotografischen Streifzügen bin ich doch zumeist alleine und ohne Assistenten unterwegs ("einsamer Wolf"). So passiert es eher selten, daß es Fotos vom "Making of" gibt bzw. solche, auf denen ich selbst abgebildet bin.
Dies ist bei diesem Projekt anders und der Begleitung durch Frau Rita Colberg von der Firma Foxboro Eckardt GmbH geschuldet. Von ihr stammt auch das nebenstehende Foto, welches sie für diese Zwecke freundlicherweise freigab und als Miniatur auf ein größeres Vorschaubild verlinkt ist. Gleiches gilt auch für meine eigene, untenstehende Aufnahme von dieser Szene.
bildEin bewertender Vergleich der beiden Bilder erübrigt sich, da das eine dokumentarischen, das andere künstlerischen Zwecken diente. Es wirft aber ein Streiflicht auf die schwierige Belichtungssituation bei Innenraumaufnahmen - der normale Dynamikumfang konventioneller Aufnahmen bzw. Kameras kann den enormen Szenenkontrast zwischen dunklen Wänden und hellen Fenstern oft nicht ausgewogen abbilden.
Essai:
Auch diese Serie wird Einzug in mein offenes Architekturportfolio finden, dort insbesondere in der Teilmenge „Verlassene Fabriken / Abandoned factories”. Doch unterscheiden sich diese Bilder auch merklich von „Der Geschmack der Erinnerung” (Leichtgußwerke Schenk in Maulbronn) und „Was vom Werke übrig blieb” (Ziegelwerke Mühlacker) , meinen beiden größeren Architekturprojekten der letzten Jahre, über die ich schon berichtet hatte und die bereits verschiedentlich ausgestellt und prämiert wurden.
War dort die „Patina” (Rost, Ruß, Staub, ...), auch der „Zahn der Zeit” allgegenwärtig spürbar und motivbestimmend, so sind die aktuellen Stuttgarter Aufnahmen ganz anders - kein Stäubchen fand sich in den Randbereichen der laufenden Produktion; auch in den leerstehenden Verwaltungsbereichen herrschte eher eine Art „gepflegtes und fröhliches Durcheinander im Einrichtungsflair der 70er und 80er” vor. Somit waren es die zurückgelassenen Objekte und deren Anordnung in den mehr oder weniger leeren Räumen, die es zu atmosphärisch dichten und wirkungsvollen Bildern zu verdichten galt.
Gerade in den leerstehenden Verwaltungsbereichen war es auch die besondere Stimmung, welche ich in meine Bilder einfließen lassen wollte. „Eine Art Dornröschenschlaf” herrschte dort - kein Betrieb, keine Menschenseele, aber doch „Schreibtische hier, Papiere dort”, die an eine mögliche Rückkehr der Beschäftigten und Wiederaufnahme der Arbeiten denken ließ, wie etwa in den Studien 07, 09, 11, 12 und 19. So wartete ich, doch niemand kam ... und doch schienen die Räume noch beseelt, vom „Hauch vormaliger Betriebsamkeit” erfüllt.
Auch „Skurriles, Kafkaeskes” fand sich dort, gewiß, war so schon vorhanden und mußte nicht eigens arrangiert werden - insbesondere die Studien 13 bis 16 mit dem Bildquartett „Office in a box”, der platzsparenden „Verdichtung von Büro, Alkoven und Toilette”, die Studie 06 mit dem unerbittlich zuwuchernden Wartebereich oder die Studie 17 mit Blick in das Büro des Abteilungsleiters, der mir unlängst im Wandschrank verschwunden zu sein schien.
Weniger Einblicke ergaben sich umständehalber (durch die gebotene Rücksichtnahme) in den Randbereichen der laufenden Produktion. Hier entstanden die Studien 01 bis 05, wobei mich insbesondere jenes „badewannenartige Zehnerwaschbecken” magisch in seinen Bann zog, sei es als Solitär in Studie 04 oder im Aufblick auf die Gesamtanlage mit insgesamt sieben Installationen und einer benachbarten vierspurigen Durchgangsstraße in Studie 05.
Weiteres:
Natürlich können alle Arbeiten auch als großformatige Fine-Art-Prints auf barytbeschichtetem Ilford-Papier in der Größe 60 cm auf 40 cm persönlich signiert, in limitierter Auflage von jeweils 20 Exemplaren, mit individuellem Zertifikat und ausgewiesener Mehrwertsteuer käuflich erworben werden.
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Vorschaubilder (19):
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© WEB PRO MEDICO Letzte Änderung am 7. Februar 2014