Einführung
Zur Person
Portfolio
Auszeichnungen
Ausstellungen
Publikationen
Hintergrund
Projekte
Rezensionen
Rundschreiben
Unterricht 
Vertrieb
Kontakt
Impressum
bild
Meine künstlerisch-fotografische Ausbildung erhielt ich u. a. bei Reinhold Haas / Biberach a. d. Riß in Kunstgeschichte, Bildanalyse, Mal- und Drucktechniken, bei Torsten A. Hoffmann (DGPh) / Frankfurt a. M. in Bilddramaturgie und -komposition sowie bei Rolf Walther (DGPh) / Mainz in Bildbearbeitung und -druck.
Auf dieser Grundlage entwickelten sich über die Jahre mein eigener fotografischer Stil und meine Schwerpunktthemen. Diese Erfahrungen gebe ich Interessierten im Unterricht gerne weiter.
Nachstehend finden Sie zunächst eine Übersicht meiner kommenden Workshops. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind dort jeweils verlinkt. Es folgen dann noch meine Angebote zum Einzelunterricht und einige Literaturhinweise für das Selbststudium.
Workshops
Einzelunterricht
1 Mappenschau
Der Begriff der 'Mappenschau' mag etwas sperrig wirken, hat aber eine gewisse Tradition. Ich verstehe darunter ein in der Regel zwei- bis dreistündiges Zusammensein, um sich kennenzulernen und dabei Schwerpunkte weiterer fotografischen Entwicklung, ggf. auch ergänzenden Unterrichts, auszuloten.
Der Interessent sollte dazu 10 bis 15 in Größe A4 ausgedruckte Bilder mitbringen - zum einen solche, die aus seiner Sicht gelungen erscheinen bzw. auf bereits erfolgte Fortschritte hinweisen; zum anderen aber auch solche, mittels derer sich noch bestehende Probleme im Bereich der Motiverarbeitung, der Aufnahmesteuerung, der Ausarbeitung oder des Drucks darstellen lassen.
2 Individual
Unterrichtsinhalte nach Absprache.
Die Zahl der fotografischen Lehrbücher und Bildbände ist in heutiger Zeit kaum mehr überschaubar. Nach der „digitalen Bilderflut” scheint nun die entsprechende Bücherschwemme zu folgen, um altes und neues Fotografenwissen auch der Allgemeinheit verfügbar zu machen. Doch welches Buch hilft dem Lernenden weiter und lohnt insofern die Anschaffung?
Ich würde mich freuen, wenn die nachstehende (knapp gehaltene) Auswahl hochwertiger Publikationen aus dem Bereich der künstlerischen Schwarzweißfotografie und digitalen Dunkelkammer (die Links verweisen auf Amazon) dem einen oder anderen Lernenden Anregungen zum Selbststudium bzw. kursbegleitenden Lernen geben könnte.
Lehrbücher zum Selbststudium
1 Torsten Andreas Hoffmann: „Die Kunst der Schwarzweißfotografie - eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitalter”
Da ich Torsten Andreas Hoffmann zu den wichtigen Lehrern und Mentoren meiner künstlerisch-fotografischen Entwicklung zählen darf, möchte ich auch auf sein Lehrbuch hinweisen, in welchem er seinen persönlichen Ansatz und gestalterischen Stil in der Schwarzweißfotografie anschaulich und bildmächtig zusammenfaßt.
2 Michael Freeman: „Der fotografische Blick - Bildkomposition und Gestaltung”
Dieses Buch mag man ohne Übertreibung als Klassiker der fotografischen Bildgestaltung bezeichnen. In einer guten Mischung von theoretischer Herleitung und bildpraktischer Anwendung führt Michael Freeman in die Grundlagen der Kompositionslehre ein. Der Leser hat hierbei die Chance, sein fotografisches Auge - insbesondere bei der Motiverarbeitung und Ausschnittwahl - zu schulen und seine Bildergebnisse so maßgeblich zu verbessern. Mein Kurs 2 baut auf diesem Buch auf.
3 Ernst A. Weber: „Sehen, Gestalten und Fotografieren”
Obwohl bereits 1990 erschienen, hat das Buch inhaltlich keinerlei Staub angesetzt - die didaktisch gut aufbereiteten (wenngleich manchmal etwas schwer lesbaren) Aussagen zu Bildkomposition und Gestaltungspsychologie sind zeitlos, eine Lektüre ist entsprechend auch heute noch lohnend.
4 Uwe Steinmüller und Jürgen Gulbins: „Handbuch Digitale Dunkelkammer - vom Kamera-File zum perfekten Print; Arbeitsschritte und Werkzeuge in der Digitalfotografie”
Ein mit 618 Seiten recht umfangreiches, insofern eher als Nachschlagswerk fungierendes Buch, welches den vollständigen Workflow der digitalen Dunkelkammer - von der Aufnahme, Bearbeitung und Ausgabe bis zur Verwaltung - in recht anschaulicher Weise abhandelt.
5 George Barr: „Besser Fotografieren - die hohe Schule der kreativen Fotografie”
Das Buch ist weniger ein systematisches, von Kapitel zu Kapitel aufeinander aufbauendes Lehrbuch, sondern eher „eine Art Kamingespräch” mit einem erfahrenen Fotografen - insofern ebenso reizvoll wie ungewöhnlich. Sehr hilfreich erscheint der Abschnitt zur technischen und ästhetischen Selbstbeurteilung - dies gibt ein ordentliches Instrumentarium an die Hand, die eigene Entwicklung differenzierter verfolgen zu können.
Bildbände ausgewählter Fotografen
1 Ansel Adams: „400 Photographs”
Ansel Adams' Mission war es, die Monumentalität und zugleich Bedrohtheit der nordamerikanischen Naturparks aufzuzeigen. Seine Bilder haben auch heute noch nichts von ihrer Eindringlichkeit und Gültigkeit verloren. Bei vergleichsweise günstigem Preis und noch guter Druckqualität erlaubt das Buch tiefe Einblicke in sein Werk.
2 Michael Kenna: „A Twenty Year Retrospective” und „Retrospective Two”
Michael Kenna ist für mich das „Maß der Dinge” in der zeitgenössischen, monochromen Landschaftsfotografie. Aus seinem umfangreichen Werk habe ich die beiden oben angeführten Bücher ausgewählt, die einen guten Überblick über sein fotografisches Schaffen geben.
3 Henri Cartier-Bresson: „... das Lebenswerk in 602 Bildern. Photographien, Filme, Zeichnungen, Bücher”
Den ersten Teil des Buchtitels („Wer sind Sie, Henri Cartier-Bresson?”) habe ich mir wegzulassen erlaubt, da es eher nach Rätselstunde denn nach ernsthafter Befassung klingt. Wer sich für den klassischen Bildjournalismus bzw. deren heutige Konnotation der Streetfotografie interessiert, wird an diesem Fotografen und an dieser umfassenden Abhandlung schwerlich vorbeikommen.
4 W. Eugene Smith: „Realer als die Realität”
Das Buch beinhaltet u. a. die bahnbrechenden Fotoessays „Spanisches Dorf”, „Der Landarzt”, „Die Hebamme”, „Ein Mann der Barmherzigkeit”, „Pittsburgh” und „Minamata”. W. Eugene Smith war ein leidenschaftlicher Fotojournalist, und unbenommen der persönlichen Tragik seines Lebens zählt er zu den herausragenden Vertretern dieses heute auch als Streetfotografie bezeichneten Genres.
5 Ara Güler: „Istanbul”
Poetische Bilder aus dem Istanbuler Alltagsleben der 40er- bis 80er-Jahre, die Ara Güler auf Augenhöhe mit Henri Cartier-Bresson heben. Das Buch enthält ein Vorwort von Orhan Pamuk und ist in englisch.
6 Paolo Pellegrin: „As I Was Dying”
Aus den vielen Puiblikationen von Paolo Pellegrin habe ich diese herausgegriffen, da das Werk die außerordentlich dynamische, oft flüchtige bzw. andeutungsreiche Bildsprache sowie die sozialkritisch-teilnehmende Haltung des Fotografen ausgezeichnet wiedergibt. Die Bilder entstanden in Krisen- und Kriegsgebieten heutiger Zeit, und die Zeugnisse „dessen, was der Mensch dem Menschen immer wieder anzutun bereit ist”, sind nicht immer leicht anzuschauen bzw. zu ertragen.
7 Robert Häusser: „Aus dem photographischen Werk 1938–2004”
Robert Häuser ist einer der Epigonen der deutschen Nachkriegsfotografie. Das Buch beinhaltet eine umfassende Monographie seines Lebenswerks.
 
© WEB PRO MEDICO Letzte Änderung am 10. November 2016